Venture Nights

Programm

VC-Verträge I

Bei einer VC Finanzierung stoßen oft grundsätzliche Interessen von Gründern und Investoren aufeinander. Diese gilt es in komplexen Vertragswerken zu verhandeln, um eine ausgewogene Grundlage für die künftige Zusammenarbeit sicherzustellen. Am ersten Abend erfahren Sie, wie eine Finanzierungsrunde typischerweise abläuft und worauf schon im Vorfeld zu achten ist.

 

VC-Verträge II

Am zweiten Abend betrachten wir die notwendige Vertragsdokumentation mit Ihnen, die sogenannte Beteiligungs- und Gesellschaftervereinbarung (Investment und Shareholders' Agreement). Sie erfahren beispielsweise, was es mit Tag- und Drag-along auf sich hat, was Liquidationspräferenzen sind, wozu ein Verwässerungsschutz notwendig ist und wo im Detail die Feinheiten zugunsten der Gründer bzw. der Investoren bei der Ausgestaltung der Verträge liegen. Spezielle Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Gleichzeitig werden auch Teilnehmer mit vorhandener "VC-Erfahrung" auf ihre Kosten kommen und wertvolle Inhalte mitnehmen.

 

IP / IT-Recht und Datenschutz

Der Schutz des geistigen Eigentums ist bei vielen Unternehmen besonders wichtig, da darüber hinaus häufig keine weiteren Assets vorhanden sind. Die Investoren legen daher großen Wert darauf, dass das von dem jeweiligen Unternehmen genutzte geistige Eigentum diesem umfassend zusteht. Bei dieser Veranstaltung erfahren Sie, welche gewerblichen Schutzrechte es gibt, welche Relevanz dem Urheberrecht zukommt und welche Fallstricke es schon bei der Gründung zu vermeiden gilt. Des Weiteren zeigen wir Ihnen, warum Datenschutz auch bei jungen Unternehmen eine so wichtige Rolle spielt und was man tun muss, um sein Unternehmen von Anfang an richtig aufzustellen.

 

Steuerrecht | Arbeitsrecht

Neben der Gestaltung und Umsetzung Ihrer eigenen Idee sollten sich junge Unternehmer und Start-ups ab den ersten Überlegungen zur Rechtsformwahl bis hin zu einem möglichen Exit ihres Unternehmens auch Fragen in puncto Steuern stellen, die in das Gesamtkonzept einzubeziehen sind. Wir gehen auf einige wesentliche Punkte ein. Darüber hinaus dürfen im späteren "Doing" keine Fehler im Zusammenhang mit der Steuercompliance für das Unternehmen begangen werden. Wir stellen hierzu einige vermeidbare Steuerfallen vor.

 

Der arbeitsrechtliche Teil vermittelt die "Basics" des Arbeitsrechts für Start-ups und widmet sich dabei vor allem Punkten, die nach unserer Erfahrung typischerweise "falsch laufen" und dann in einer Due Diligence zu Problemen führen können. Dabei werden wir auch das Thema "Beschäftigung von Leiharbeitnehmern und freien Mitarbeitern" (in Abgrenzung zu Scheinselbständigen) sowie das Mindestlohngesetz inhaltlich behandeln.

 

ICO | FinTech

Dieses Modul richtet sich speziell an Interessierte im Bereich Initial Coin Offering (ICO) und FinTech. Beiden Bereichen ist gemeinsam, dass bei der Ausgestaltung die zusätzlichen Rahmenbedingungen des Aufsichtsrechts zu beachten sind. Beispielsweise kann ein ICO die Erlaubnis des BaFin voraussetzen und für den Geschäftsbetrieb eines FinTechs kann eine Banklizenz oder eine eGeld-Lizenz erforderlich sein. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren ICO oder das Geschäftsmodell Ihres FinTech so gestalten, dass Sie mit der BaFin möglichst wenig zu tun haben.

 

Mitarbeiterbeteiligungen | ESOP

Anteilsoptionen (ggf. auch virtuell) sind für Start-ups und junge Unternehmen eine häufig gewählte Form, um Mitarbeiter zu gewinnen und an das Unternehmen zu binden. Sie sind aus steuerlicher Sicht aber häufig nicht attraktiv, beziehungsweise kommt es auf die Ausgestaltung im Detail an. Das Modul Mitarbeiterbeteiligungen behandelt verschiedene Mitarbeiterbeteiligungsmodelle, jeweils mit Vor- und Nachteilen und stellt alternative Beteiligungsformen vor. Auch steuerliche Themen im Zusammenhang mit der Strukturierung von Mitarbeiterbeteiligungen werden behandelt.